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Recycling Vielfalt - Wiederverwendung, Downcycling, Upcycling und Co.

Recycling Vielfalt - Wiederverwendung, Downcycling, Upcycling und Co.

Recycling Vielfalt - Wiederverwendung, Downcycling, Upcycling und Co.

Sie haben bestimmt schon mitbekommen, dass wir bei GeldFuerMuell.de leere Druckerpatronen und alte Tonerkartuschen ankaufen und danach "recyclen". Aber was bedeutet "Recycling" eigentlich genau - ist die Wiederverwendung von leeren Tintenpatronen streng genommen überhaupt Recycling?


Außerdem benutzen wir stellenweise Begriffe wie "Upcycling" oder "Downcycling". Sie fragen sich vielleicht, was das denn bitteschön nun schon wieder sein soll.


Mit diesem Beitrag möchten wir ein wenig Licht in Dunkel bringen und Ihnen die Unterschiede anhand von ein paar Beispielen erklären.


Die Definition von Recycling

Recycling (oder auch "Rezyklierung") bedeutet so viel wie: "Etwas in einen Kreislauf zurückführen". Zu gut Deutsch: Man spricht von Recycling, wenn etwas wiederverwertet wird. Und genau an dieser Stelle muss man direkt mit den Begrifflichkeiten aufpassen:


Gesetzlich wird nur von Recycling gesprochen, wenn es sich um Abfälle handelt, die anschließend als Sekundärrohstoffe wieder in den Produktions-, Waren- bzw. Wirtschaftskreislauf zurückfließen. Sollten Produkte direkt wiederverwendet werden, spricht man stattdessen von "Wiederverwendung" und nicht von "Wiederverwertung". Allerdings wird auch diese Wiederverwendung von Produkten umgangssprachlich häufig als Recycling bezeichnet.


Am Beispiel von leeren Druckerpatronen lässt sich dies wie folgt deutlich machen:

Die alten Tintenpatronen, die Sie an uns verkaufen können, bekommen entweder als Refill- oder Rebuilt-Patronen ein zweites Leben. Beides Exempel für die Wiederverwendung und damit den Idealfall.


Refill- und Rebuilt-Patronen: Ein Beispiel für die Wiederverwendung von Produkten

Refill-Patronen werden in einem aufwendigen Verfahren gereinigt und dann mit einer hochwertigen, speziell auf den Drucker abgestimmten Tinte wiederbefüllt. Anschließend kann man solche Produkte bei erfahrenen Anbietern zu günstigen Preisen kaufen. Wenn Sie Ihre Patronen selber wiederbefüllen wollen, geben wir Ihnen in unserem Beitrag dazu gerne ein paar Tipps. Aber Vorsicht: Der Schuss kann richtig böse nach hinten los gehen. Nicht selten versauen sich Leute bei dem Versuch am falschen Ende zu sparen, nicht nur die Klamotten - auch die Drucker sind anschließend häufig reif für die Tonne.


Bei Rebuilt-Patronen und -Kartuschen werden hingegen Verschleißteile ausgetauscht und durch teilweise sogar hochwertigere Teile ersetzt. Die Folge: Rebuilt-Patronen und Tonerkartuschen sind nicht nur gut für die Umwelt und für Ihren Geldbeutel, sondern häufig weitaus leistungsfähiger und langlebiger als die ursprünglichen Originalprodukte. Auch solches Rebuilt-Druckerzubehör bekommen Sie zu günstigen Preisen bei Online-Anbietern.


Schuhe: Ein weiteres Beispiel für die direkte Wiederverwendung

Was dem einen nicht mehr taugt, ist für manch anderen noch richtig was Wert. Das gilt für alte Kleidung und insbesondere für alte Schuhe.


Neben vielen schwarzen Schafen, gibt es in Deutschland auch seriöse Unternehmen, die Altkleider sammeln, von denen Bedürftige auf der ganzen Welt profitieren. Schuhe sind ein ganz besonderer Fall der (direkten) Wiederverwendung: Durch den Verkauf gebrauchter Schuhe an SHUUZ haben gleich mehrere Menschen etwas davon.


Die Schuhe werden nach einer Qualitätsprüfung z.B. nach Afrika an Kleinhändler verkauft, die sich mit dem Handel eine Existenz aufbauen können, welche die ganze Familie vor Ort ernährt. Zum anderen bekommen dadurch Kinder in armen Ländern die Möglichkeit, dank vernünftiger Schuhe, den nicht selten schwierigen Alltag besser zu meistern. Zu normalen Preisen können sich diese Menschen einfach keine Schuhe leisten. Und zu guter Letzt profitieren auch Sie, indem Sie vom Anbieter eine Vergütung für Ihre alten Schuhe bekommen. Tipp: Diese Vergütung können Sie sich einsacken oder ebenfalls spenden. Bei SHUUZ können Sie mit einer Schuhspende diverse Hilfseinrichtungen, Organisationen und gemeinnützige Vereine unterstützen.


Anbieter wie SHUUZ sind also ein Beispiel dafür, wie Wiederverwendung funktioniert und nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch unmittelbar verschiedensten Menschen einen direkten Nutzen bietet.


Der Unterschied zwischen Wiederverwertung und Wiederverwendung am Beispiel von Leergut


Wenn sie sich einen Kasten Bier kaufen, bringen Sie diesen nach ein paar netten Abenden in den meisten Fällen wieder zurück in den Supermarkt oder den Getränkehandel. Schließlich gibt es Pfand auf Flaschen und Gebinde - ganze 8 Cent pro Flasche. Und dieses Pfand gibt es deshalb, weil die Glasflaschen, nachdem diese gesäubert wurden, wiederbefüllt werden. Das Leergut wird also wiederwendet.


Kaufen Sie sich einen 6er-Pack Wasser in PET-Flaschen, bringen sie das Pfand anschließend ebenfalls zurück. Hier gibt es schließlich ganze 25 Cent pro Flasche. Aber wie Sie hören, wenn Sie die Flaschen mit dem Etikett nach oben liegend in den modernen Pfandautomaten befördern, werden diese PET-Flaschen direkt darin zerdrückt. Wiederverwendet werden diese Flaschen also nicht mehr. Stattdessen werden Rezyklate aus dem Kunststoff hergestellt, aus denen neue Produkte, die im Zweifel gar nichts mit Wasserflaschen zu tun haben, hergestellt werden. Die Kunststoffflasche aus PET ist einfach nicht so robust, dass man sie direkt wiederverwenden könnte. Ein klassisches Beispiel für Recycling, also die Wiederverwertung von Abfall. Die verschiedenen Arten des Umgangs mit Abfällen definiert das Kreislaufwirtschaftsgesetz.


Downcycling und Upcycling


In manchen Fällen muss beim Recycling sehr viel Energie aufgewendet werden, um den entsorgten "Abfall" so aufzubereiten, dass man ihn wieder verarbeiten kann. Das ist eben auch nicht gut die Umwelt. Zum anderen ist die Qualität häufig nicht mehr die Gleiche, was am Beispiel von Recycling-Papier deutlich wird. In allen Fällen, in denen das recycelte Produkt deutlich mindere Qualität als das Ausgangsprodukt aufweist, spricht man von Downcycling


Upcycling: (Noch) besser als Downcycling

Upcycling ist eine Möglichkeit, vermeintlichen Müll in ganz anderer Gestalt neues Leben einzuhauchen. Produkte, die eigentlich entsorgt werden sollten, werden zu neuen, entweder gleichwertigen, oder aber zu Produkten mit einem höheren Wert verarbeitet.


So entstehen beispielsweise:


  • Lampen aus alten Küchenreiben
  • Möbel aus Europaletten
  • Blumenvasen aus alten Flaschen
  • Tische aus alten Autoreifen
  • Hundehütten aus alten Weinfässern
  • Wandspiegel aus alten Tennisschlägern
  • Möbelbezüge aus kaputten Jeans
  • Handyhüllen aus alten Lederhosen
  • Produkte aus Feuerwehrschläuchen und
  • Taschen aus alten Segeln

Upcycling am Beispiel alter Segel

Haben Sie sicher schon mal in Ihrer Lieblings-Boutique gesehen: Coole Lifestyle-Taschen aus altem Segeltuch. Verschiedene Anbieter haben sich darauf spezialisiert, alte Segel anzukaufen und daraus hochwertige, moderne Produkte zu fertigen.


An alle Wasserratten und Segelsportler: Schauen Sie doch mal bei unserem Partner Alte Segel vorbei. Dort bekommen Sie 3 Euro für jedes einzelne Kilogramm Ihres gebrauchten Segels.


Und an alle Fashionistas, die auf hochwertige, individuelle Einzelstücke stehen: Unter der Marke upSail vertreibt das Unternehmen moderne Taschen und andere Produkte aus alten Segeln.


Ihre Kreativität ist gefragt!

Haben Sie vielleicht auch kuriose und kreative Upcycling-Ideen? Dann teilen Sie uns und unseren anderen Lesern diese doch gerne auf unserer Facebook-Seite mit. Wir sind gespannt und freuen uns drauf!


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wurde erstellt am

Recycling Vielfalt - Wiederverwendung, Down- / Upcycling - Recycling ist Vielfalt. Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen Wiederverwertung, Wiederverwendung, Downcycling und Upcycling - 20.08.2016

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