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Ein halber Baum pro Jahr - warum das papierlose Büro Sinn macht

Ein halber Baum pro Jahr - warum das papierlose Büro Sinn macht

Ein halber Baum pro Jahr - warum das papierlose Büro Sinn macht

Ein halber Baum pro Jahr. Das ist tatsächlich die Menge an Papier, die laut einer Studie pro Arbeitnehmer in deutschen Büros bedruckt wird. Wir finden: das muss nicht sein und ist eindeutig zu viel! Sie denken vielleicht, dass wir uns bei GeldFuerMuell freuen, wenn viel gedruckt wird, und somit die Druckerpatronen schneller leer sind. Schließlich recyceln wir diese und sorgen damit für preisgünstige Alternativprodukte auf dem Markt, die mehr als nur Umweltschutz bedeuten. Aber Recycling bedeutet eben vor allem Umweltschutz. Und wenn zu viel gedruckt wird, ist dieser einfach nicht gewährleistet. In diesem Beitrag wollen wir uns also auf Spurensuche begeben, warum wir Deutschen so viel drucken, und eventuell Alternativen aufzeigen, die uns ganz unmittelbar, sowie langfristig unseren Planeten entlasten.


526 Fußballfelder pro Stunde

In den letzten 40 Jahren wurde im Amazonas Regenwald eine Fläche doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland gerodet. Eine unvorstellbar große Fläche, die ohne jeden Zweifel fatale Folgen nach sich zieht. In den vier Jahrzehnten sind pro Minuten rund 2000 Bäume gefällt worden. Insgesamt sind das allein in Brasilien 763.000 Quadratkilometer Wald - etwa 526 Fußballfelder pro Stunde.


Bäume sind wichtig für unser Ökosystem

Dabei sind gerade die Regenwälder für unser Ökosystem von höchster Bedeutung. "Höchste Bedeutung" trifft es eigentlich noch nicht einmal richtig. Vielmehr sind die Regenwälder "die grüne Lunge unseres Planeten". Die Abholzung dieser grünen Lunge hatte und hat nach wie vor schwerwiegende klimatische Auswirkungen.


Wälder generell wirken wie riesige Luftfilter. Allein ein Hektar Buchenwald filtert pro Jahr rund 70 Tonnen Staub aus der Luft heraus. Immer mehr Großstädte legen großflächige Parkanlagen an, um die Feinstaubbelastung, die immer stärker im Fokus des Interesses steht, zu minimieren. Der grüne Farbstoff der Blätter, genannt Chlorophyl, sorgt dafür, dass aus dem Kohlendioxid in der Luft, in Verbindung mit Wasser, Nährstoffe aufgebaut werden können. Im Prozess der Photosynthese, wandelt der Baum dieses Kohlendioxid um und setzt Sauerstoff frei. Den brauchen wir alle zum Atmen und könnten ohne diesen nicht existieren.


Eine einfache Rechnung: Eine etwa 100 Jahre alte Buche setzte pro Stunde rund 1,7 Kilogramm Sauerstoff frei. Das ist exakt der Wert, den 50 Menschen in dieser Zeitspanne zum Atmen benötigen. Allerdings gibt es auf diesem Erdball weitaus mehr als 50 Menschen. Zum Jahreswechsel 2015/2015 betrug die Weltbevölkerung rund 7,39 Milliarden Menschen. Bei immer größeren CO2-Emmisionen, gerade in den asiatischen und US-Amerikanischen Megametropolen, wird einem die Bedeutung der Bäume wieder richtig bewusst. Und damit zurück zum Thema.


Warum drucken wir Deutschen so viel?

Eigentlich könnte man meinen, dass durch den Siegeszug des Internets, das Drucken fast unnütz geworden sei. Rechnungen werden per E-Mail versendet, Angebote und Bestellungen auf elektronischem Wege abgewickelt - fast alles scheint ausschließlich digital abzulaufen.


Laut Befragungen im Rahmen der Studie äußern sich die Deutschen jedoch vor allem dahingehend, dass sie sich schlichtweg produktiver fühlen, wenn sie ein Papier in der Hand oder der Aktentasche haben. Nur etwa 38% der Befragten glauben, dass das papierlose Büro eine realistische Vorstellung sei. Noch weniger der Befragten halten diese Idee überhaupt für attraktiv. Wie stehen Sie dazu? Kommentieren Sie gerne auf unserer Facebook-Seite oder teilen Sie diesen Beitrag und diskutieren mit Ihren Freunden und Bekannten. Wir sind gespannt, wie die Meinungen zum papierlosen Büro ausfallen.


Weniger Papier = weniger Stress + mehr Platz + gesundes Ökosystem

Dabei zeigt sich doch eigentlich auch in anderen Lebensbereichen eine ganz deutliche Entwicklung, die eigentlich von uns allen recht positiv aufgenommen wird. Die Umsätze unsere Girokontos überprüfen wir heute einfach und schnell über unser Onlinebanking-Portfolio. Dort können wir selbst Umsätze aus ferner Vergangenheit nachverfolgen. Ein Kontoauszug auf Papier geht halt doch mal schnell verloren. Darüber hinaus freuen sich die meisten von uns auch über die Platzersparnis. Denken Sie nur an all die Ordner im Home-Office. Nach Jahren weiß man oft nicht mehr, wo nun welches Dokument abgeheftet ist - oder hatte man es doch nicht bereits weggeworfen?! Im geschäftlichen Bereich könnte ein Papier loses, oder sagen wir mal "Papier ärmeres" Büro noch größere, positive Auswirkungen haben. Gemäß der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht für geschäftliche Dokumente müssen Rechnungen, bestimmte Geschäftsvorgänge und Co. über Jahre hinweg aufbewahrt werden. Vielleicht waren Sie ja selbst schon mal im Archiv Ihrer Firma. Dort stapeln sich die Ordner der vergangenen Jahre und man sieht das Dokument vor lauter Heftern nicht. Zwar werden diese Dokumente heute vor allem auch digital verwaltet, doch vom "nicht mehr Abheften" sind wir noch weit entfernt. Der gleiche Trend zur Digitalisierung zeigt sich bei dem Konsum von Filmen und Musik. CDs und DVDs sind Rohstofffresser und heute immer weniger zu finden. Filme werden auf dem heimischen TV-Gerät dank WLAN Verbindung gestreamt und Musik läuft heute über MP3-Player oder das Smartphone.


Wir machen Dinge so, weil wir sie immer schon so gemacht haben

Vielleicht ist es vor allem eine Tugend von uns Deutschen - das konservative Handeln und Denken. Wir haben eine klare Vorstellung davon, wie ein Büro auszusehen hat, wie ein geschäftlicher Vorgang ablaufen muss und generell wissen wir ganz genau, wie alles zu sein hat. Für offensichtliche Verbesserungen sind wir stellenweise blind. Selbstverständlich gehört der Drucker zum Büro, genau so wie die Kaffeemaschine. Und etwas haptisch wahrzunehmen, in der Hand zu halten, ist ohne jeden Zweifel eine wichtige Sache. Das sollten wir uns auch nicht komplett abgewöhnen. Auch in Jahrzehnten wäre es schön, noch auf echtem Papier ausgedruckte Informationen in der Hand zu halten. Schließlich kann die digitale Welt, die ursprüngliche Realität nicht vollkommen ersetzen. Ein schrecklicher Gedanke, oder? Aber ein bisschen weniger unnötige Ausdrucke, und damit ein bisschen weniger abgeholzte Bäume, dürften es schon sein. Schließlich wollen wir unseren Kindern, Enkelkindern und deren Enkelkindern keinen gänzlich abgewirtschafteten Planeten hinterlassen.


Einen kleinen Beitrag können Sie dazu liefern, indem Sie leere Druckerpatronen oder Tonerkartuschen nicht weg schmeißen, sondern z.B. über uns der Wiederverwertung zuführen. Das spart jährlich massenhaft endliche Rohstoffe. Die leergedruckten Tintenpatronen werden wiederbefüllt oder mit Neuteilen versehen. Ein weiteren Beitrag leistet Sie, in dem Sie genau überlegen, was Sie denn jetzt wirklich unbedingt ausdrucken müssen, und was nicht auch auf digitalem Wege vollkommen ausreicht. Denn auch obwohl Sie bei uns für aktiven Umweltschutz finanziell entlohnt werden - wenn die Druckerpatronen nicht so schnell leer sind, spart das durchaus einiges an Kosten. Und das trotz günstiger Alternativen zu Originalprodukten die mittlerweile den Markt für Druckerzubehör erobern.


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wurde erstellt am

Ein halber Baum pro Jahr für die Archivierung - Pro Jahr verdrucken wir Deutschen rund einen halben Baum. Warum das so ist, und wieso das papierlose Büro Zukunft hat, erfahren Sie hier. - 11.02.2016

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