Das grüne Büro - umweltfreundlich durch den Alltag

Das grüne Büro - umweltfreundlich durch den Alltag

Von mehr als 81 Millionen Menschen in Deutschland, arbeiten etwa 18 Millionen Menschen in einem Büro. Das ist ganz schön viel, wenn man sich vor Augen hält, dass in den 81 Millionen Menschen natürlich auch Kinder und Rentner, die noch nicht oder nicht mehr arbeiten, inbegriffen sind. Eine andere Zahl verdeutlicht den Anteil noch stärker: Von insgesamt etwa 39 Millionen Erwerbstätigen in der Bundesrepublik, kommen die Büroarbeiter auf einen Anteil von rund 46 %.

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Weil Umweltschutz in der Gesellschaft flächendeckend immer mehr an Bedeutung gewinnt, liegt es nahe, sich auch im Büro mit diesem Thema zu beschäftigen. Der (positive) Einfluss auf das Gesamtsystem, kann bei einer solch hohen Zahl von Beschäftigten durchaus enorm sein. Damit Sie ein paar Ideen bekommen, wie Umweltschutz im Büro konkret aussehen kann, haben wir Ihnen an dieser Stelle ein paar Tipps für den Alltag zusammengestellt.

Emissionsarm zur Arbeit

Umweltschutz im Büro beginnt streng genommen nicht erst in den Räumlichkeiten des Unternehmens, sondern bereits beim Weg zur Arbeit. So simpel es klingt und so oft Sie diesen Tipp bereits gehört haben - es lohnt sich dennoch noch einmal darüber nachzudenken: Nehmen Sie den Bus, den Zug, bilden Sie Fahrgemeinschaften oder fahren Sie mit dem Rad. Ob Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder mit dem eigenen PKW fahren - je nach Strecke unterscheiden sich die Kosten kaum, der zeitliche Aufwand meist noch weniger. Eines unterscheidet sich hingegen signifikant: Die CO2 Emission.

Meetings richtig planen

Ihr Chef hat Sie mal wieder damit beauftragt, das nächste Meeting bzw. die nächste Konferenz außerhalb der Arbeitszeit zu planen? Dann versuchen Sie, anknüpfend an unseren ersten Tipp, die Veranstaltungszeit und den Ort so zu wählen, dass die Belegschaft auch hier mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen kann.

Treppensteigen vs. Lift

Wenn Sie beim Weg zur Arbeit bereits vom PKW aufs Fahrrad umgestiegen sind, können Sie die neu gewonnene Bewegungsfreude innerhalb der Geschäftsräume gleich fortsetzen: Nutzen Sie die Treppe, statt den Lift. So kommt nicht nur ihr Kreislauf in Schwung, sondern Sie sparen zusätzlich jede Menge wertvollen Strom. Ein Aufzug, der mit etwa 100 kg fünf Stockwerke fährt, braucht ungefähr so viel Strom, wie ein herkömmlicher Toaster, der für zehn Minuten Ihren Toast bräunt.

Stromanbieter wechseln

Apropos Strom: Die meisten Treibhausgasemissionen in Deutschland werden bei der Stromerzeugung verursacht. Und auch, wenn Sie nun dank Treppensteigen Strom sparen, können Sie natürlich nicht ganz darauf verzichten. Überlegen Sie sich also, ob Sie vllt. den Stromanbieter im Büro wechseln möchten. Viele Anbieter bieten die Möglichkeit, frei zu wählen, aus welcher Energiequelle der Strom bezogen wird. Positiver Nebeneffekt: Beim Wechsel des Stromanbieters, können Sie oft jede Menge Bares sparen.

Maß halten bei der Bildschirmgröße

Zugegeben: Die modernen Flachbildschirme benötigen weit weniger Strom, als die alten stromfressenden Röhren-Monitore. Doch Vorsicht: Die Bildschirme werden auch immer größer, was zu einem steigenden Verbrauch führt. Nicht selten futtert ein Bildschirm heute mehr, als der Rechner selbst. Überlegen Sie sich also, ob Sie diesen überdimensionierten Bildschirm wirklich brauchen. Den Platz, den Sie an dieser Stelle einsparen, können Sie schon wieder anderweitig verwenden.

Den richtigen Kaffee trinken

Mal Hand aufs Herz: Nutzen Sie auch eine Kapselmaschine im Büro? Wenn dem so ist, können Sie hier jede Menge Gutes für die Umwelt tun, indem Sie das Ding verschwinden lassen. Bei handelsüblichen Kaffeekapseln, kommen auf circa sechs Gramm Kaffeepulver drei Gramm Aluminium oder Plastik (je nach Hersteller). Nutzen Sie stattdessen eine Pad-Kaffeemaschine oder brühen Sie den Kaffee wieder auf, wie es Ihre Eltern und Großeltern noch gemacht haben. Und wollten Sie sich nicht ohnehin schon seit Ewigkeiten einen Vollautomaten für Ihr Büro gönnen? Auch hier fallen in der Regel keine Aluminium oder Plastik-Abfälle an.

Weniger drucken

Wir werden nicht müde es in unserem Blog zu erwähnen: Pro Jahr verdruckt ein deutscher Arbeitnehmer im Schnitt einen halben Baum. Und eingangs haben wir ja erwähnt, wie viele Menschen in Deutschland in Büros arbeiten. Um zu erkennen, dass da einige, für unser Ökosystem wichtige Bäume, für sterben müssen, braucht man wahrlich keinen Taschenrechner. Überlegen Sie sich deshalb, ob Sie wirklich jede Kleinigkeit in Papierform benötigen, oder ob die digitale Form nicht ausreichend ist.

Lesen Sie auch:

An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen auch unseren Beitrag: Ein halber Baum pro Jahr - wieso das papierlose Büro Sinn macht.

Noch ein Tipp: Die meisten Druckermodelle verfügen über einen sogenannten Ökomodus, in welchem weniger Toner bzw. Tinte, sowie weniger Energie verbraucht wird. Auch kann in diesem Modus beidseitig gedruckt werden, was den Papierverbrauch signifikant senkt.

Multifunktions- statt Einzelgerät

Wenn Sie ein hohes Druckaufkommen haben, lohnt sich natürlich ein hochwertiger Laserdrucker, der Ihnen die Ausdrucke nur so um die Ohren pfeffert. In kleineren Büros, kann ein Multifunktionsgerät aber durchaus die bessere Wahl sein. Da nicht Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät gleichzeitig am Strom hängen, verbrauchen Sie mit einem 2-in1 oder 3-in-1 Gerät meist weniger Energie. Zudem sparen Sie auch hier wieder wertvollen Platz.

Übrigens: Brauchen Sie wirklich an jedem Arbeitsplatz einen eigenen Drucker, oder würde ein zentraler Drucker für mehrere Mitarbeiter auch ausreichen? Hier können sie nicht nur Strom, sondern zudem auch Anschaffungskosten einsparen.

Toner und Druckerpatronen richtig entsorgen

Abschließend noch ein Tipp in eigener Sache: Leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen werfen Sie natürlich nicht einfach weg. Mit dem Verkauf an GeldFuerMuell, können Sie sich nicht nur etwas (oder auch reichlich) Geld für die Bürokasse hinzuverdienen - zusätzlich sorgen Sie auch dafür, dass jährlich jede Menge Rohöl eingespart wird.

Indem wir dafür sorgen, dass die leeren Kartuschen und Patronen professionell aufbereitet, und wiederbefüllt bzw. neu aufgebaut werden, müssen keine neuen Gehäuse aus Rohöl vernichtendem Kunststoff produziert werden.