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Die Geschichte der Tinte & die unterschiedlichen Tintenarten

Die Geschichte der Tinte & die unterschiedlichen Tintenarten

Die Geschichte der Tinte & die unterschiedlichen Tintenarten

Tinte kennen wir heute nicht nur im Tintenstrahldrucker, sondern selbstverständlich auch in Füllfederhaltern oder in anderen Einsatzgebieten, wie z.B. der Malerei. Allerdings unterscheiden sich die Tinten je nach Einsatzgebiet grundlegend. So gibt es beispielsweise Tinten auf Wasserbasis, lösungsmittelbasierte Tinte oder aber pigmentierte Tinte. Was genau die Tinte in Druckerpatronen für Anforderung erfüllen muss, haben wir bereits in unserem Recycling Magazin in einem ausführlichen Artikel erläutert. Hier können Sie nachlesen, wie die Tinte auf’s Papier kommt. Aber auch in diesem Artikel zur Geschichte der Tinte, wollen wir noch mal ein wenig darauf eingehen und darüber hinaus über die diversen Einsatzbereiche und Zusammensetzungen von Tinte informieren.


Was bedeutet der Begriff "Tinte" eigentlich?

Das heutige Wort Tinte kommt vom lateinischen Begriff "tincta". Genauer gesagt von der Kombination der Worte "tincta" und "aqua". "Tinta aqua" bedeutet soviel wie "gefärbtes Wasser". Diese Färbung des Wassers wird heute entweder durch Farbstoffe oder Pigmente hervorgerufen. Der Unterschied zwischen Farbstoffen und Pigmenten ist ganz einfach erklärt: Farbstoffe lösen sich im Medium auf und Pigmente nicht.


Die Geschichte der Tinte

Bereits die alten Ägypter kannten schon rund 5000 Jahre vor Christus Tinten, mit denen sie Schriften auf das damalige Papier, das Papyrus brachten. Damals schon wurden die schwarzen und roten Tinten vor allem aus Ruß oder eisenoxidhaltigen Erden hergestellt, indem die Zutaten mit Wasser und einem Bindemittel vermischt wurden. Im alten Ägypten benutzte man jedoch keine Federn zum Schreiben, sondern Binsen - lange Gräser mit rundlichen und borstig zugespitzten Blattspreiten.


Ein wenig später nutzen auch die Chinesen um etwa 2600 vor Christus Tinte, um Informationen zu Papier zu bringen. Die Chinesen benutzen hierfür Bambusstäbe, auf die sie eine Art Lack auftrugen. Ein wenig später stellten die Chinesen ihre dunkle Tinte ebenfalls aus Ruß her, so wie es die Ägypter schon ein paar Jahrtausende vorher getan hatten.


Im antiken Rom berichtete der Dichter Cicero erstmals von der Möglichkeit aus Tintenfischen einen braunschwarzen Farbstoff zu gewinnen. Hierfür wurde und wird der Tintenbeutel jener sogenannten Sepien (der Gattungsname der Tintenfische) getrocknet und anschließend gemörsert. Hierdurch bekam auch der Farbstoff Sepia seinen Namen. Vielleicht kennen Sie den begriff Sepia auch durch ein Bildbearbeitungsprogramm. Ein häufig genutzter Effekt trägt diesen Namen.


Im Mittelalter entwickelte man dann Rezepturen mit unterschiedlichen Farbpigmenten. Man nutzte beispielsweise Arsen-Sulfid und Quecksilber zur Herstellung eines goldfarbenen Pigments für die Produktion von Goldtinte. Eine damals häufig verwendete Tinte war der sogenannte Bister, welcher eine deutlich Gelb bis tief braune Farbe und eine gute Lasur-Fähigkeit aufweist. Daher fand Bister häufig in der Malerei Verwendung.


Erst seitdem die moderne Chemie ihren Siegeszug im 19. Jahrhundert antrat, wurden zahlreiche verschiedene Farbstoffe entdeckt, mit denen man heute die Möglichkeit zum Schreiben und Malen hat. Die Tinte, welche in den Druckerpatronen für Tintenstrahldrucker Anwendung findet, muss ganz spezielle Eigenschaften, wie z.B. schnelle Trocknungszeiten aufweisen.


Die unterschiedlichen Arten von Tinte

Grundlegend unterscheidet man zwischen folgenden Tintenarten:


  • Tinte mit löslichen Farbmitteln
    • Tinte auf Wasserbasis
    • Eisengallustinte
    • Lösungsmittelbasierte Tinte
  • Tinte mit unlöslichen Farbmitteln
    • Pigmentierte Tinte
    • Tusche
  • Sonstige Tinten
    • Leuchttinte
    • Geltinte
    • Geheimtinte
    • Dufttinte
    • Tinte für Tintenstrahldrucker

Tinte mit löslichen Farbmitteln

Ein Vorteil der Tinte mit löslichen Farbmitteln ist vor allem die leichte Hand Handhabbarkeit. Die Farbstoffe lagern nicht ab und auch dünne Federn oder Drüsen werden somit nicht verstopft. Allerdings ist die geringe Lichtechtheit hingegen ein Nachteil der Tinten mit löslichen Farbmitteln.


Tinte mit unlöslichen Farbmitteln

Tinte mit unlöslichen Farbmitteln sind zum Beispiel pigmentierte Tinten, in denen sich die Pigmente im Gegensatz zu den Farbstoffen nicht chemisch im Medium lösen können. Gerade bei hellen Farbtönen kann man gut zwischen farbstoffbasierten Tinten und pigmentierten Tinten unterscheiden. Tinten auf Farbstoffbasis wirken im Tintenglas alle recht transparent. Bei dunkleren Farben erscheinen diese Farbstofftinten allesamt sehr dunkel - fast schwarz.


Sonstige Tinten

Ansonsten gibt es noch fluoreszierende Tinten, Gel-Tinten mit einem speziellen Fließverhalten und natürlich Geheimtinte. Geheimtinte wurde übrigens schon vor 2000 Jahren verwendet. Solche Tinten basieren heute häufig auf organischen Säuren, die beim Erhitzen die Zersetzung des Papiers beschleunigen und dann an der vorgesehenen Stelle in dunkler Form sichtbar werden. Zu den sonstigen Tinten zählt man übrigens auch die Tinte, die wir in den Tintenpatronen für Drucker finden.


Die spezielle Tinte für Tintenstrahldrucker

Zwar halten die Hersteller ihr spezielles Rezept unter Verschluss, doch in der Regel besteht Druckertinte zum Großteil aus Wasser, den Farbstoffen und diversen Chemikalien, um die Anforderungen an Trocknungszeit und Lichtechtheit zu gewährleisten. Der Anteil des Wassers macht hier etwa 50 % bis 90% aus. Ganz besonders wichtig ist, dass es sich bei dem Wasser um absolut Reines handelt. Die Farbstoffe der Inkjet-Tinten sind vor allem salzarm und lichtecht. Bei schwarzer Tinte für Druckerpatronen kommt meist das so genannte CI-Pigment Black 7 auf Basis von Ruß, statt einem anderen chemischen Farbstoff zum Einsatz. Dieses Pigment besticht durch extrem hohe Lichtechtheit, Farbtiefe und Wasserfestigkeit. Weitere Farbmittel die in Druckertinte verwendet werde sind zum Beispiel Direct Blue 199, Acid Yellow 9, Reactive Red 180, Acid Red 52 oder Direct Black 19.


Aber auch bei der Tinte für Drucker gilt es noch mal zu unterscheiden. Es gibt u.a. Piezo-Tinten, Solvent-Tinte und thermoaktive Tinte. Die Tinte ist stets ganz genau auf das jeweilige Drucksystem und dessen Anforderungen abgestimmt. Solvent-Tinte nutzt man z.B. häufig im Digitaldruck. Im Büro oder Home-Office kommen allerdings in der Regel BubbleJet oder Piezo-Drucker zum Einsatz. Bei diesen beiden Verfahren werden äußerst kleine Mengen an Tinte ganz gezielt auf das Druckmedium (meist Papier) gespritzt. So wird eine besonders hohe Auflösung erzielt, was für kleine Schriftgrößen unausweichlich ist und die Lesbarkeit auf dem Dokument erhöht.


Wenn die Tinte in einer Druckerpatrone mal aufgebraucht ist, stellt das noch keinen Grund dar, das Teil einfach wegzuschmeißen. Da sich der Verschleiß der Patronen in der Regel in Grenzen hält, können Druckerpatronen wiederbefüllt werden. Somit werden diese zu so genannten Refill Druckerpatronen.


Also schmeißen Sie Ihre alten, leergedruckten Druckerpatronen nicht weg, sondern tun stattdessen der Umwelt und ihrem Geldbeutel etwas Gutes. Hier finden Sie unsere Ankaufpreise für leere Tintenpatronen.


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wurde erstellt am

Die Geschichte der Tinte + die unterschiedlichen Tintenarten - Die Geschichte der Tinte, die unterschiedlichen Tintenarten und Anforderungen an Tinte für Druckerpatronen. - 04.02.2016

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