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Das Kreislaufwirtschaftsgesetz - Pflichten für die Verbraucher, Chancen für die Umwelt

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz - Pflichten für die Verbraucher, Chancen für die Umwelt

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz - Pflichten für die Verbraucher, Chancen für die Umwelt

Unsere Kernaufgabe bei der geldfuermuell GmbH besteht darin, wertvolles "Leergut" in Form von alten Druckerpatronen und Tonerkartuschen der Wiederaufbereitung also erneuten Verwendung zuzuführen. Auch andere Wertstoffe wie alte Kabel, CDs und DVDs oder sogar Handys, Smartphones, Digitalkameras und ausgespielte Legosteine kaufen wir an. Warum wir das machen? Ganz einfach - aus Überzeugung. Und weil wir alle gemeinsam davon profitieren.


Hinter der Überzeugung stehen aber auch die gesetzlichen Bestimmungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, über das wir an verschiedenen Stellen auf unserer Webseite bereits ausführlich berichten. Die wichtigsten Punkte des Gesetztes möchten wir Ihnen allerdings an dieser Stelle noch einmal kurz zusammenfassen:


Das Kreislaufwirtschaftsgesetz

Seit dem 1. Juni des Jahres 2006 verfolgt das an diesem Tag in Kraft getretene Kreislaufwirtschaftsgesetz den Zweck, "die Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen zu fördern und den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicherzustellen."


Im Klartext bedeutet dies, dass alle anfallenden Abfälle, die recycelt werden können, auch recycelt werden müssen. Und zwar beginnend beim Verbraucher, konkret durch die Trennung der Abfälle. Allerdings ist das keine Schikane des Gesetzgebers, sondern unabdingbare Notwendigkeit vor dem Hintergrund endlicher Ressourcen.


Pflichtbewusstsein: Verwertung oder Beseitigung?

Aufgrund des Kreislaufwirtschaftsgesetztes ergeben sich natürlich zahlreiche Pflichten für Sie als Verbraucher, die stellenweise zugegebenermaßen etwas nervig erscheinen. Wir alle sind von strikter Mülltrennung zuersteinmal nicht wirklich begeistert. Deshalb landen nach wie vor z.B. viele Glasflaschen im Haus- oder Restmüll statt im Altglas-Container.


Mülltrennung ist jedoch notwendig. Abfälle, die nicht bereits vom und beim Verbraucher getrennt werden, können als vermischte Abfälle später nicht mehr separiert werden und stehen somit dem Recycling nicht mehr zur Verfügung. Es bleibt nur noch die Beseitigung in Form der thermischen Entsorgung, also Verbrennung.


Für die Herstellung neuer Produkte müssen also auch "neue" Rohstoffe eingesetzt werden. Jährlich verbrauchen wir so nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, Unmengen an Ressourcen für die große Flächen Naturraum zerstört werden müssen. Das ist nicht nur schlecht für unser Ökosystem, sondern auch für die nachhaltige Wirtschaft nicht von Vorteil.


Der erste Schritt zum Recycling ist also die Trennung. Sie als Verbraucher sind zur Mülltrennung verpflichtet: Nach § 9 Getrennthalten von Abfällen zur Verwertung "...sind Abfälle getrennt zu halten und zu behandeln." Und laut §7 Grundpflichten der Kreislaufwirtschaft sind "Die Erzeuger oder Besitzer von Abfällen ... zur Verwertung Ihrer Abfälle verpflichtet. Die Verwertung von Abfällen hat Vorrang vor deren Beseitigung."


Ziel ist es also möglichst viele Stoffe der direkten Wiederverwendung oder aber dem Recycling zuzuführen. Ordentlich getrennt geht das am Besten über zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe.


Der Unterschied zwischen der direkten Wiederverwendung und dem Recycling

Wenn Sie schon einmal einen Kasten Bier gekauft haben, haben Sie diesen nachdem die Flaschen ausgetrunken waren, sicher wieder in den Super- oder Getränkemarkt zurückgebracht und das Pfand dafür kassiert. Die Flaschen werden anschließend aufwendig gesäubert und danach in den Brauereien wiederbefüllt. Das Gleiche gilt übrigens auch für Wasserflaschen aus Glas. Klassische Beispiele also für eine direkte Wiederverwendung, die durch das Pfandsystem gefördert wird.


Wenn Sie statt Glasflaschen eher zu PET-Produkten (Polyethylenterephthalat) greifen, bringen Sie zwar auch diese wieder zurück in den Laden, werden aber spätestens beim Geräusch des Zusammenpressens selbiger im Pfandautomaten merken, dass ein direktes Wiederbefüllen nicht mehr möglich ist. Allerdings wird in aufwendigen Verfahren aus diesen Flaschen ein Rezyklat gewonnen, das wiederum zur Produktion neuer Flaschen und anderer PET-Produkte zur Verfügung steht. Dies ist also ein klassisches Beispiel für das Recycling.


Ähnlich wie den PET-Flaschen ergeht es auch Glasflaschen und Behältern, auf die kein Pfand erhoben wird. Ihre leeren Gurkengläser, Weinflaschen und Co. sind also im Glascontainer besser aufgehoben als im Restmüll. Warum das eine gute Sache ist? Da für die Produktion von Glas vor allem Quarzsand, Kalk und Dolomit benötigt werden, müssen für 1 m³ Primärrohstoff etwa 7 m³ Gestein abgebaut werden. Verwendet man Altglas, so reduziert das den Bedarf an Primärrohstoffen und schont dadurch den Naturraum.


Was gehört eigentlich in welche Tonne?

Die Biotonne

Mal ist die Tonne grün, mal ist sie braun. Was rein darf ist aber überall gleich. Zu den Abfällen, die in die Biotonne gehören, zählen alle kompostierbaren Reste. Das sind vor allem Küchenabfälle, Essenreste, Gartenabfälle und sonstige biologische Abfälle wie beispielsweise Holzreste und Haare.


Der Papiermüll

In die Papiertonne kommt jeglicher Papier-Abfall. Dazu gehören Zeitungen, Zeitschriften sowie alle Verpackungen aus Papier oder Pappe. Beschichtete Kartons wie z.B. Tetra-Paks gehören hier allerdings nicht rein, sondern in den Gelben Sack.


Der Gelbe Sack

In den Gelben Sack bzw. die gelbe Tonne gehören alle Verpackungen mit dem grünen Punkt, außer Sie sind aus Papier / Pappe (Altpapier) oder Glas (Altglascontainer). Hier gehören also Verpackungen aus Kunststoffen, Metall und Verbundstoffen, wie zum Beispiel Getränkekartons hinein, bei denen das Material aus einer Mischung von mehreren Stoffen besteht.


Der Restmüll

Alles was nicht anderweitig verwertet werden kann oder soll, gehört in die graue oder schwarze Restmülltonne. Aber auch NUR das. Sinn der Mülltrennung ist schließlich die größtmögliche und Ressourcen schonendste Wiederverwertung von Produkten bzw. Produktresten. Porzellan, Windeln, Hygieneabfälle, alte Lumpen, Tapeten und Glühbirnen können Sie ohne Probleme in die graue Tonne werfen. Aber Vorsicht: Moderne Energiesparlampen sind Sondermüll und gehören auf den Wertstoffhof.


Sondermüll: Das gehört dazu

Sondermüll und Problemabfälle geben Sie bitte auf dem Recyclinghof ab. Zu den so genannten Problemabfällen zählen z.B. Abbeiz-, Holzschutz-, Reinigungs- u. Pflegemittel, jegliche Formen von Chemikalien sowie Schädlingsbekämpfungs- und Desinfektionsmittel. Auch Laugen, Säuren und Farben und Lacke jeglicher Art werden als Sondermüll bewertet. Aber auch alltägliche Kosmetikartikel und vor allem Medikamente sind Problemabfälle.


Müll - alles andere als kostenlos, aber...

In den Köpfen vieler Menschen herrscht nach wie vor die Ansicht, dass die Hausmülltonne "kostenlos" sei, weil der Inhalt schlichtweg nicht berechnet wird, sondern nur die Aufstellung bzw. die Abholung - auch für die leere Tonne. Korrekt ist jedoch, dass je kleiner die Tonne ist, also je weniger Sie in diese reinwerfen müssen, die Gebühren für diese logischerweise sinken. Außerdem minimiert sich der Gebührenschlüssel daraufhin, wie wenig "vermischte Abfälle" der örtliche Entsorger in der Restmülltonne findet. Da die Gelben Säcke in der Regel kostenlos abgeholt werden, kann es sich für Sie durchaus lohnen auch auf den Grünen Punkt zu achten.


Die Rolle der Entsorgungsfachbetriebe


Entsorgungsfachbetriebe sind Unternehmen, die einen aktiven Beitrag zur Förderung der Kreislaufwirtschaft leisten. Somit wirken Entsorgungsfachbetriebe auch am Schutz von Mensch und Umwelt sowie bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen mit. Allerdings gibt es in der Branche auch schwarze Schafe. Um nicht an den falschen Betrieb zu geraten, sollten Sie einen Partner wählen, der offiziell zertifiziert ist. Wir bei GeldFuerMuell sind beispielsweise ein von der DEKRA zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und richten unsere Arbeit am primären Ziel des Umweltschutzes aus.


Zugegeben sind wir kein klassischer Entsorgungsfachbetrieb, da wir die von Ihnen eingesendeten Druckerpatronen und Tonerkartuschen nicht entsorgen (im Sinne von Beseitigen), sondern diese aufbereitet werden und anschließend als Refill- oder Rebuilt-Patronen wieder ihren ursprünglichen Zweck erfüllen. Diese Produkte sind dann teilweise nicht nur leistungsstärker als die Originalprodukte, sondern auch günstiger. Damit profitieren Sie als Verbraucher gleich doppelt.


Leere Druckerpatronen, alte Tonerkartuschen und das Kreislaufwirtschaftsgesetz


In Folge des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ergeben sich allerdings nicht nur Pflichten bei der klassischen Mülltrennung und der Entsorgung Ihres Altglasbestandes. Auch bei Büromaterialien, wie eben alten Druckerpatronen und recyclingfähigen Tonerkartuschen, greift das Gesetz. So müssen Sie also eigentlich all diese Produkte getrennt sammeln, aufbewahren und so gut es geht der Kreislaufwirtschaft zurückführen. Und da kommen wir ins Spiel, indem wir Ihnen das Recycling und das Rohstoffe sparen nicht nur erleichtern, sondern auch noch vergüten.


Fälschlicherweise landen über 85% der verkauften Tintenpatronen und Tonerkartuschen in der Bundesrepublik einfach im Müll. Allerdings spart die Wiederverwertung in direkter oder indirekter Form nicht nur Rohstoffe, sondern ist auch per Gesetz verpflichtend und bringt Ihnen bei uns bares Geld. Werfen Sie also die alten Tonerkartuschen nicht einfach weg, sondern schicken Sie diese einfach unkompliziert an GeldFuerMuell. Auch andere Wertstoffe schmeißen Sie bitte nicht weg, sondern münzen diese in Bares für Sie und neue Produkte für die Allgemeinheit um. Wie viel Sie dafür bekommen, erfahren Sie auf Alle Ankaufspreise.


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wurde erstellt am

KrWG - Pflichten für die Verbraucher, Chancen für die Umwelt - Das Kreislaufwirtschaftsgesetz bringt nicht nur zahlreiche Pflichten für die Verbraucher mit, sondern birgt auch Chancen für die Umwelt - 27.04.2016

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