Pressemitteilung

Schatz, wo ist dein Ehering?

Donnerstag, 27. Januar 2010
Der geschulte Blick der Geld für Müll-Mitarbeiter rettet verlorenen Ehering aus Hunderten von Lieferungen leerer Druckerpatronen und Tonerkartuschen

Hilpoltstein (Bayern), 27. Januar 2010 Kurz vor Weihnachten war bei Christos Wrondas die Panik groß. Der Einzelhändler aus dem nordrhein-westfälischen Arnsberg vermisste seinen Ehering. "Ich war mir sicher, dass ich meinen Ring beim Weihnachtsbaumkauf verloren hatte", erinnert sich Wrondas. "Daraufhin habe ich alle Stationen der vorangegangenen Tage - Geschäfte, Bekannte und Freunde - angerufen und nachgefragt, ob sie meinen Ring womöglich gefunden haben. Das war schon stressig kurz vorm Fest". Dabei hatte Wrondas seinen goldenen Ehering bei der Entsorgung von leeren Druckerpatronen und Tonerkartuschen in seinem Bürofachgeschäft unwissentlich in die vorgesehene Leergutbox gelegt und Karton samt Ring an den Recyclingdienstleister Geld für Müll (GfM) im fränkischen Hilpoltstein gesandt.

Hier fiel der "blinde Passagier" als glitzerndes Etwas am Boden einer von über Hundert täglich eingehenden Boxen auf und fand so den Weg zurück an den Finger von Christos Wrondas. "Für mich war das schon ein Neujahrsgeschenk", freut sich Wrondas nach der Rücksendung seines Ringes. Dabei habe der Einzelhändler großes Glück gehabt, weiß Britta Wegner, Geschäftsführerin von GfM. Das Unternehmen kauft bundesweit verbrauchte Patronen und Kartuschen aus Druckern, Kopierern und Fax-Geräten auf und führt die Module der Ressourcen schonenden Wiederaufbereitung zu. Auf diese Weise vermied das Unternehmen alleine im vergangenen Jahr über 371 Tonnen Druckerabfälle. "Da kommt so ein Ehering schon einer Nadel im Heuhaufen gleich", schmunzelt Wegner.

Hintergrund - Geld für Müll GmbH

Mit über 15.000 Leergutlieferanten zählt die Geld für Müll GmbH (GfM) zu den deutschlandweit größten Unternehmen der Recyclingindustrie für verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Durch den Ankauf und den Handel dieser Leergutmodule sowie deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf leistet das im bayerischen Hilpoltstein ansässige Unternehmen seit 1998 einen aktiven Beitrag zur Schonung natürlicher Rohstoffe. Die Bandbreite der Leergutlieferanten reicht dabei von Privatpersonen bis hin zu international tätigen Konzernen. Für die leeren Patronen und Kartuschen erhalten die GfM-Kunden im Gegenzug einen Verwertungserlös. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen seit 2003 unter der Marke "Highlife" wiederbefüllte Tintenpatronen und wiederaufbereitete Tonerkartuschen für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Mit derzeit 26 Mitarbeitern erwirtschaftete die Geld für Müll GmbH 2008 einen Jahresumsatz von rund 4,5 Millionen Euro.