Pressemitteilung

Zwillinge ein guter Grund für Patenschaft

Donnerstag, 08. Oktober 2009
Der Recyclingdienstleister Geld für Müll aus dem fränkischen Hilpoltstein übernimmt dreijährige Apartment-Patenschaft für Ronald McDonald Haus in Erlangen.

Hilpoltstein (Bayern), 8. Oktober 2009 Mit einer Namenspatenschaft für eines von 17 Apartments des Ronald McDonald Hauses in Erlangen unterstützen Britta und Ingo Wegner, Geschäftsführer der Geld für Müll GmbH (www.geldfuermuell.de), kurz GfM, die McDonalds Kinderhilfe Stiftung. Mit einer Geldspende in Höhe von 5.000 Euro steht der Recyclingspezialist für verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen mit Sitz im fränkischen Hilpoltstein dem Elternhaus in den kommenden drei Jahren zur Seite. In der gemeinnützigen Einrichtung finden Familien schwer kranker Kinder ein Zuhause auf Zeit in der Nähe des Erlanger Universitätsklinikums. So können Eltern, Geschwister und Angehörige während der Behandlung nah bei ihren Kindern sein und ihnen das geben, was die Medizin nicht zu geben vermag: Liebe, Kraft und Zuversicht.

"Unsere Zwillinge Miriam und Gabriel kamen sieben Wochen vor dem eigentlichen Entbindungstermin zur Welt und verbrachten anschließend vier Wochen auf der Intensivstation. Damals wie heute sind wir dankbar für unsere gesunden Kinder", erklärt Britta Wegner die Motivation der vierköpfigen Unternehmerfamilie, die Arbeit des Ronald McDonald Hauses langfristig zu unterstützen. "Dieser Krankenhausaufenthalt führte uns die schwierige Lage vieler Eltern vor Augen, die um ihr krankes oder verletztes Kind bangen". Überdies fühlen sich Britta und Ingo Wegner als Unternehmer ihrer Region verpflichtet. Die finanzielle Patenschaft fließt unmittelbar in die Deckung der Betriebskosten des Ronald McDonald Hauses. An der Turnstraße sowie der Wasserturmstraße in Erlangen entsteht auf diese Weise eine Wohlfühl-Atmosphäre für bis zu 300 Familien im Jahr.

Tafeln neben den Apartments verbinden Hausbewohner und Paten

"Unsere jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro", sagt Ingrid Hilfers, Leiterin des Ronald McDonald Hauses in Erlangen. "Dank der Unterstützung durch unsere Paten für einzelne Apartments können wir einen Großteil dieser Kosten decken". Das Engagement der Geld für Müll GmbH und weiterer Paten eröffnen dem 1995 entstandenen Familienzentrum eine finanzielle Planungssicherheit. "Von den Gebühren für die Müllabfuhr über die Instandhaltung unserer Häuser bis zur geplanten Renovierung unserer Badezimmer ermöglichen unsere Paten damit ganz direkt den betroffenen Familien das Wohnen in unserem Zuhause auf Zeit sowie die freundschaftlich-familiäre Betreuung durch unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter", so Hilfers weiter. Auf Tafeln neben den Apartments erfahren die Hausbewohner, wer dem Ronald McDonald Haus als Pate zur Seite steht. Auf diese Weise erhalten die Familien einen direkten Bezug zu dem gespendeten Geld. Dies wirke sich, erklärt Hilfers, auch positiv auf den achtsamen Umgang mit Einrichtung und Ausstattung des Hauses aus.

GfM ruft eigene Kundschaft zu Spenden zugunsten des Familienhauses auf

Über die nun angestoßene Apartment-Patenschaft hinaus unterstützt Geld für Müll seit geraumer Zeit die Arbeit des Ronald McDonald Hauses in Erlangen auf besondere Art und Weise: Als Recyclingdienstleister für verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen kauft das 1998 gegründete Unternehmen Leergutmodule aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten auf und führt diese der Wiederaufbereitung zu. Für die leer geschriebenen Patronen und Kartuschen erhalten die GfM-Kunden eine Vergütung. Seit 2006 bietet Geld für Müll seinen Kunden an, den Erlös zugunsten des Familienzentrums der McDonalds Kinderhilfe Stiftung in Erlangen zu spenden. Alleine im vergangenen Jahr kamen so über 4.200 Euro für das Elternhaus zusammen.

Zwillinge ein guter Grund für Patenschaft Bildunterschrift: Im Rahmen einer dreijährigen Patenschaft in Höhe von 5.000 Euro engagiert sich die Unternehmerfamilie Wegner aus Hilpoltstein für das Ronald McDonald Haus in Erlangen: Gabriel (rechts im Bild), Britta, Miriam und Ingo Wegner (v.r.n.l.) vor dem Familienhaus in Erlangen (Foto: Ingrid Hilfers / Ronald McDonald Haus Erlangen - Abdruck honorarfrei).

Hintergrund - Geld für Müll GmbH

Mit über 15.000 Leergutlieferanten zählt die Geld für Müll GmbH (GfM) zu den deutschlandweit größten Unternehmen der Recyclingindustrie für verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Durch den Ankauf und den Handel dieser Leergutmodule sowie deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf leistet das im bayerischen Hilpoltstein ansässige Unternehmen seit 1998 einen aktiven Beitrag zur Schonung natürlicher Rohstoffe. Die Bandbreite der Leergutlieferanten reicht dabei von Privatpersonen bis hin zu international tätigen Konzernen. Für die leeren Patronen und Kartuschen erhalten die GfM-Kunden im Gegenzug einen Verwertungserlös. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen seit 2003 unter der Marke "Highlife" wiederbefüllte Tintenpatronen und wiederaufbereitete Tonerkartuschen für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Mit derzeit 26 Mitarbeitern erwirtschaftete die Geld für Müll GmbH 2008 einen Jahresumsatz von rund 4,5 Millionen Euro.