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Pressemitteilung

Tintenpatronen zum Tag der Umwelt

Freitag, 04. Juni 2010
Zum "World Environment Day" der Vereinten Nationen ruft Geld für Müll zum Patronenrecycling auf - Müllvermeidung gegenüber 2009 um 25 Prozent gesteigert

Hilpoltstein, 4. Juni 2010 "Jeder kann einen Beitrag leisten zum Tag der Umwelt", betont Ingo Wegner, Geschäftsführer der Geld für Müll GmbH, im Vorfeld des internationalen Welt-Umwelttages der Vereinten Nationen am 5. Juni. Gemeinsam mit 16.000 Leergutlieferanten sorgt Wegner in Deutschland für die Ressourcen schonende Wiederaufbereitung von verbrauchten Tintenpatronen und Tonerkartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten. "Auf diese Weise können wir auch im Kleinen einen Beitrag leisten für ein intaktes Ökosystem", so Wegner weiter.

Der umweltfreundliche Umgang mit leeren Druckermodulen macht in der Bundesrepublik zusehends Schule. So vermied der Recyclingdienstleister Geld für Müll aus dem fränkischen Hilpoltstein in den Monaten Januar bis Mai 2010 bereits 150.161 Kilogramm vermeintliche "Büroabfälle". Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigerte das 1998 gegründete Unternehmen die Abfallminderung damit um über 25 Prozent. "Wenn wir das Leergut wieder aufbereiten, tragen wir damit langfristig den Müllberg ab und schonen wichtige, nicht nachwachsende Ressourcen wie Öl, Kupfer oder Zink", weiß Wegner.

Weil die Originalhersteller den Nachbau von Druckermodulen mittels restriktiver Patentregelungen verhindern, sind Anbieter alternativer Patronen und Kartuschen, wie Highlife, Pelikan oder GeHa, auf intakte Leermodule angewiesen. Wegner erkennt diesen Markt und baut die Geld für Müll GmbH vom kleinen Garagenbetrieb zu einem der größten Recyclingdienstleister für Tintenpatronen und Tonerkartuschen in Deutschland aus. Für die leeren Druckermodule zahlt Wegner seinen Lieferanten eine Leergutprämie. Bis zu 20 Euro erhalten seine Kunden für einzelne Patronenmodelle. In den zurückliegenden fünf Monaten flossen so bereits annähernd 660.000 Euro an die teilnehmenden Verbraucher. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigerte Wegner den Leerguterlös damit um 68 Prozent (2009: 390.000 Euro). Über den finanziellen Erlös hinaus profitiert auch die Umwelt: Derzeit verwertet Geld für Müll rund 90 Prozent der Kartuschen- und 100 Prozent der Tintenpatronenbestandteile.

Die Vereinten Nationen riefen den Welt-Umwelttag erstmals 1972 anlässlich der Eröffnung der Stockholmer Konferenz über die Umwelt des Menschen aus. Seitdem feiern weltweit rund 150 Staaten jährlich am 5. Juni den "World Environment Day". Der Welt-Umwelttag soll zu einer aktiven Auseinandersetzung mit Umweltthemen anregen und diese in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. In diesem Jahr steht der internationale Tag der Umwelt unter dem Motto "Leben ist Vielfalt".

Bildunterschrift: Mit dem Recycling von verbrauchten Tintenpatronen demonstriert die Geld für Müll GmbH anlässlich des Welt-Umwelttages die Vereinbarkeit von wirtschaftlichem Handeln und aktivem Umweltschutz (Foto: Christian Barth - Abdruck honorarfrei).

Hintergrund - Geld für Müll GmbH

Mit über 17.000 Leergutlieferanten zählt die Geld für Müll GmbH (GfM) zu den deutschlandweit größten Unternehmen der Recyclingindustrie für verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Durch den Ankauf und den Handel dieser Leergutmodule sowie deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf leistet das im bayerischen Hilpoltstein ansässige Unternehmen seit 1998 einen aktiven Beitrag zur Schonung natürlicher Rohstoffe. Die Bandbreite der Leergutlieferanten reicht dabei von Privatpersonen bis hin zu international tätigen Konzernen. Für die leeren Patronen und Kartuschen erhalten die GfM-Kunden im Gegenzug einen Verwertungserlös. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen seit 2003 unter der Marke "Highlife" wiederbefüllte Tintenpatronen und wiederaufbereitete Tonerkartuschen für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Mit derzeit 26 Mitarbeitern erwirtschaftete die Geld für Müll GmbH 2008 einen Jahresumsatz von rund 4,5 Millionen Euro.